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Am 9. September 1988 unterzeichneten die vier Regionen der Vier Motoren für Europa, Baden-Württemberg, Katalonien, die Lombardei und Rhône-Alpes, eine Kooperationsvereinbarung – wenige Jahre vor dem Inkrafttreten des Europäischen Binnenmarktes (1. Januar 1993).
Dabei verfolgten sie zwei Ziele: die Einbindung der Regionen und ihrer Bürger auf internationaler Ebene sowie die Förderung der Rolle der Regionen Europas beim Bau des gemeinsamen Hauses Europa.
Weder durch Grenzen oder bürokratische Strukturen eingeschränkt sind die Vier Motoren ein flexibler Zusammenschluss, der bei der dezentralisierten Zusammenarbeit eine Vorreiterrolle einnimmt und bewiesen hat, dass er seine Aktionen dauerhaft gestalten und die Verbindungen, die diese vier Regionen vereinen, stärken kann.
Die Zusammenarbeit der Vier Motoren für Europa erfolgt nach dem Prinzip institutioneller Flexibilität. Die Partnerregionen übernehmen abwechselnd jeweils für die Dauer von einem Jahr die Präsidentschaft. Drei Mal pro Jahr findet ein Treffen eines Koordinationskommitees statt, das die von der Task Force (Link zum Glossar) genehmigten gemeinsamen Aktionen ausarbeitet und koordiniert.
Seit 2007 ist die interregionale Strategie der Vier Motoren für Europa darauf ausgerichtet, die wirtschaftliche, wissenschaftliche und technologische Wettbewerbsfähigkeit der vier Regionen vor dem Hintergrund der globalen Verflechtung zu stärken und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Um dies zu erreichen, entwickeln und realisieren die engagierten, thematischen Arbeitsgruppen („Wirtschaft“, „Hochschulwesen und Forschung“, „Umwelt“, „Bildung, Sport und Jugend“) gemeinsame Projekte.
Immer wieder laden die Vier Motoren für Europa andere Regionen ein, sich als assoziierte Regionen an bestimmten Initiativen zu beteiligen; bedeutende Beispiele hierfür sind Flandern (Belgien), Wales (Großbritannien) und Malopolska (Polen).